Der Blini hat seine Wurzeln in den uralten Traditionen Russlands, wo er ursprünglich aus fermentiertem Buchweizen zu den saisonalen Festlichkeiten zubereitet wurde (Maslenitsa, die Butterwoche, markierte das Ende des Winters). Als Sonnensymbol aufgrund seiner runden, goldenen Form war er von den großen bäuerlichen Festen nicht wegzudenken. Mit dem Aufstieg der zaristischen Häuser und der Entwicklung des Kaviars am russischen Hof setzte sich der Blini als die natürliche Begleitung des Störrogens durch.
Heute wird der Blini aus Weizenmehl zubereitet, um an Finesse und Zartheit zu gewinnen. Sein neutraler Geschmack macht ihn zur idealen Begleitung für außergewöhnliche Produkte wie Kaviar, Räucherlachs, Tarama und Aufstriche, ohne deren Aromen zu überdecken.